“God save the queen and her fascist regime” – fast jeder, der diese Zeilen liest, hört sofort die verbissene Stimme eines jungen Johnny Rotten oder denkt an die Eskapaden eines Sid Vicious, der weniger dank seiner Musik und mehr dank seiner unangepassten Art und seiner Fuck You-Attitüde zu großen Ruhm gelangte, bevor er sich mit einer Überdosis das Leben nahm, nachdem er für den Tod seiner Freundin verantwortlich gemacht wurde.

Keine andere Musikszene ist so voller Rebellen und Anti Establishment-Ideologen wie der Punk. Wer Punk sein will, muss unangepasst sein, muss sich gegen den Strom stellen und dem Establishment und den Politikern den Mittelfinger zeigen. Punk ist nicht nur eine Musik, es ist eine Lebenseinstellung – zumindest für den 16-jährigen Teenager, der zum ersten mal die Sex Pistols hört und ein Anarchie-A auf seinen Rucksack malt. Dennoch ist Punk eine nicht zu vernachlässigende Musikrichtung, die mit vielen Konventionen brach und durch ihre einfache, simple Spielart der Anfang für viele große Musiker unserer Zeit war. Während die Ideologie des Punk mit zunehmendem Alter oft etwas gesellschaftsfähiger wurde, ist Punk bis heute rotzig, schnell, voller Spaß und mit nicht mehr als drei Akkorden.

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