Nicht nur Tübingen selbst bietet Musikfreunden eine Vielzahl an lokalen Bands, Clubs und Konzerten. Auch im direkten Tübinger Umland findet man zahlreiche kleinere und größere Bands, die sich in allen Genres von Rock über Pop zu Rap bewegen. Selbst Jazz und Klassik ist in der schwäbischen Gegend um die große Universitätsstadt vertreten. Wir haben die besten Bands verschiedener Genres ausgesucht.

Rasga Rasga: Balkanfolk aus Nürtingen

Ein spannender Export aus dem Schwabenländle sind Rasga Rasga, eine Band aus der Hochschulstadt Nürtingen, circa 20 Minuten Auto- oder Bahnfahrt nördlich von Tübingen. Fünf Jungs sorgen mit ihren Instrumenten dafür, dass die Sängerin die nötige musikalische Basis hat, um das Publikum mit ihrer Stimme zu verzaubern. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als Balkanpop, ihre Konzerte in und um Tübingen sind fast immer ausverkauft – und auch in Richtung Norddeutschland macht sich die Band zunehmend einen Namen.

ANTIHELD: Straßenköterpop aus Stuttgart

Einer der Shootingstars aus der schwäbischen Metropole kommt zwar aus Stuttgart, die fünf Jungs stammen jedoch alle aus der Region rund um Tübingen, Reutlingen und Stuttgart. Mit ihrer Mischung aus Pop und Rock, die sie selbst als “Straßenköterpop” bezeichnen, haben sich Luca, Arne, Matze, Henry und André in die Herzen der Nation gespielt.

Bad Liver: Lokalhelden aus Reutlingen

Etwas härter geht es bei den vier Punks von Bad Liver zu. Seit 2011 spielt die Bands energievolle Shows in Clubs und Venues rund um Reutlingen. Ob im Epplehaus in Tübingen, im Franz K in ihrer Heimatstadt Reutlingen, oder in der Schräglage in der Stuttgarter Stadtmitte, mit ihrer Mischung aus Punk, Metal und rotziger Attitüde spielen die Jungs sich stetig weiter nach oben.

Naked Hazelbeard: gefühlvoller Singer-Songwriter aus Schwaben

Aus dem Niemansland zwischen Reutlingen und Tübingen kommt ein weiterer junger Künstler, der sich zunehmend in die Herzen der Nation spielt. Er nennt sich Naked Hazelbeard, heißt mit bürgerlichem Namen Jan, und spielt seit 2004 Gitarre. Seine Vorbilder hört man auch in seiner Musik, die sich irgendwo zwischen Zakk Wylde von Black Sabbath und Black Label Society, Johnny Cash und Everlast bewegt. Passend, dass er aus dem “Dirty South” Deutschlands kommt.

Diese vier Bands beziehungsweise Musiker sind nur ein kleiner Einblick in das musikalische Schaffen rund um Tübingen. Es liegt wohl auch an der großen Dichte an Hochschulen und Universitäten zwischen Tübingen und Stuttgart, dass sich hier viele junge Menschen aller Art treffen, ihre gemeinsame Liebe zur Musik finden und anfangen, sich musikalisch zu betätigen. Dabei sind sie mal deutschlandweit erfolgreich, mal “nur” in ihrer Heimatstadt – aber in beiden Fällen bereichern sie die Szene in und um Tübingen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.